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Sternsinger und Begleiter der Grünauer Gemeinden St. Martin und Paulus unterwegs!

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Am 11. Januar waren 52 Sternsinger und Begleiter der Grünauer Gemeinden St. Martin und Paulus in 7 Auto- und 3 Laufgruppen im Leipziger Westen unterwegs, um den Segen für das neue Jahr in die Wohnungen und Häuser der Gemeinden zu bringen. Eine Gruppe war sogar mit dem Schlitten unterwegs! Zudem wurden zwei Pflegeheime im Gemeindegebiet besucht.

 

Bei sonnigem Winterwetter sind wir nach einem leckeren Mittagessen in alle Richtungen aufgebrochen. Der Nachmittag war dann voller vielseitiger Begegnungen in den Wohnungen und Häusern, von Menschen, die voller Freude und Dankbarkeit zu Tränen gerührt waren oder mit uns gemeinsam gesungen haben. Wir haben Familien mit kleinen Kindern und auch alte Menschen besucht, Familien und Menschen die alleine leben, Kranke und Gesunde, Menschen aus unseren Gemeinden und Menschen, die einfach so uns und die Kinderhilfsprojekte unterstützen.

 

Wir Sternsinger konnten vielen Menschen Freude und auch Hoffnung und Mut für das neue Jahr bringen. 
Zudem konnten wir ein Sammelergebnis erzielen, dass in der Höhe in Grünau noch nie dagewesen ist: über 6.200€ wurden in den über 120 besuchen Haushalten und Pflegeheimen gesammelt. Allen Spendern dafür ein herzliches Vergelt's Gott!

 

Mit den Spenden unterstützt das Bischöfliche Kindermissionswerk "die Sternsinger" weltweit knapp 800 Kinderhilfsprojekte in 79 Ländern (Jahresbericht 2024). Das Leitthema dieses Jahr war: Sternsingen gegen Kinderarbeit: Schule statt Fabrik! Während der Vorbereitung zur Sternsingeraktion haben wir gehört, dass immer noch weltweit bis zu 160 Mio Kinder unter Kinderarbeit leiden. Sie leiden unter Gewalt, schwerer körperlicher Arbeit, gefährlichen Tätigkeiten, und/oder langen Arbeitszeiten, teilweise schon ab 6 Jahren. Zudem fehlt ihnen Zeit zum Spielen und zur altersgemäßen Entwicklung. Und sie können nicht zur Schule gehen und haben dadurch keine Perspektive für die Zukunft.


Die Sternsinger unterstützen weltweit zahlreiche Projekte, die sich um arbeitende Kinder kümmern, die sich z.B. für faire Löhne für Eltern und Kinder einsetzen und die diesen Kindern eine Schulbildung ermöglichen.

 

In Jes 58,1-10 sagt Gott zu uns Menschen: „Wisst ihr, was ich mir von euch wünsche? Dass ihr gegen Unrecht aufsteht. Dass ihr alles dafür tut, die Unterdrückten zu befreien und Menschen vor Ausbeutung zu schützen. […] Dann werdet ihr Licht in die Welt bringen wie die Sonne, wenn sie am Morgen aufgeht. Dann wird die Welt durch euch ein wenig besser und gerechter.“ 

 

Und genau dafür waren wir dieses Jahr unterwegs: Wir wollen dieses Licht sein und die Welt ein wenig besser machen:


Wir haben auf das Unrecht der Kinderarbeit aufmerksam gemacht. Und mit dem gesammelten Geld können weltweit Kinder unterstützt werden können, sich aus der ausbeuterischen Kinderarbeit zu befreien und somit Perspektiven für die eigene Zukunft zu entwickeln, wo auch immer sie leben. 

 

Text und Bild: Winfried Ksoll / Katalyn Polyak


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