Zu Besuch in der LVZ Druckerei

Am Freitag den 27. September 2019 durften die Kinder der Vorjugendgruppe unsere Gemeinde St. Martin die LVZ-Druckerei in Leipzig-Stahmeln besichtigen. Wir danken besonders Frau Andrea Melchior dafür, dass sie diesen Termin organisiert hat und absichern konnte, da wir sonst ein “ organisatorisches Problem“ gehabt hätten.

Der Besuch der Druckerei war für uns ein ganz besonderes Ereignis, ein ganz besonderes Highlight, aber dass es so schön wurde und so sehr interessant, hatten wir nicht voraussehen können. Herr Rico Grönert hat uns mit sehr wortgewandten Erläuterungen 2 Stunden lang durch die faszinierende Anlage geführt und alle unsere Fragen ausführlich und sehr kompetent beantwortet. Dafür möchten wir ihm ganz besonders danken. Besonders schön für uns und hervorhebenswert, ist die Tatsache, dass die Kinder und wir Erwachsenen ganz nah an die Maschinen herangehen durften um sie zu besichtigen, ihre Arbeitsweise kennen zu lernen und zu bestaunen. Die 2 Stunden waren sehr schnell herum und unsere Köpfe waren randvoll mit Eindrücken. Wir konnten auch mit den Mitarbeitern vor Ort sprechen, mit den Druckern, die uns erklärten, wie die Farbkorrekturen in der neu gedruckten Zeitung auf dem Steuerpult der Druckmaschine vorgenommen werden. Dazu gehört bestimmt eine ganze Menge Erfahrung. Die gesamte Druckanlage ist gigantisch, die Geschwindigkeit mit der das Papier durch die Anlage läuft und bedruckt wird aber auch die Herstellung der Druckplatten ist ein völlig neues Verfahren gegenüber dem Drucken vor 50 Jahren, das ich noch kennengelernt habe im Betrieb meines Vaters. Die Entwicklung und technische Herstellung einer solchen großen Druckmaschine ist eine Meisterleistung des Maschinenbaus. Leider sind die Kinder noch zu klein, um auf diese Thematik einzugehen, die außerordentlich interessant ist, besonders im Hinblick auf Berufswünsche, die die Kinder möglicherweise in einigen Jahren haben könnten.

Alle Mitarbeiter waren sehr freundlich zu uns und haben alle unsere Fragen beantwortet, dafür sagen wir ein herzliches „Danke schön!“. Einige waren auch etwas traurig, dass die Menschen heute nicht mehr so viel Zeitung lesen wie früher. Aber das liegt vielleicht auch an der immer größer werdenden Medienlandschaft in Verbindung mit dem Internet.

Andreas Pechstädt