Herrn Paul Adelt, der – fasst auf den Tag genau – 30 Jahre die Vinzenzkonferenz leitet

Traditionsgemäß treffen sich die Elisabethschwestern und Vinzenzbrüder von Liebfrauen um den Gedenktag der Hl. Elisabeth (19.11.) zu einem gemeinsamen Nachmittag. In diesem Jahr war es genau der 19.11.
Gemeinsam mit den ehemaligen HelfernInnen begingen 21 Aktive einen Nachmittag bei Speis und Trank. Zum Abschluss feierten wir mit Pfarrer Thomas Bohne einen Gottesdienst in der Pfarrkirche.

Ein besonderer Dank ging an Herrn Paul Adelt, der – fasst auf den Tag genau – 30 Jahre die Vinzenzkonferenz leitet.

In unserer Gemeinde besteht die Vinzenzkonferenz 125 Jahre und die Elisabethkonferenz 105 Jahre. Ausgehend von der Mutterpfarrei St. Trinitatis Leipzig machte die fortschreitende Industrialisierung im Leipziger Westen und damit verbunden entstehende soziale Probleme die Gründung dieser ehrenamtlichen Gruppen erforderlich.
Die “Vinzenzbrüder” kümmerten sich um alleinstehende Männer und Jugendliche. Die “Elisabethschwestern” um Mädchen, Mütter mit Kindern und Familien. Besonders in den Kriegs- und Nachkriegszeiten war diese Arbeit ein Segen für Viele.

Heute bestehen die Aufgaben nicht mehr in Beschaffung von Nahrung. Einsamkeit im Alter ist ein Problem, dass kaum wahrgenommen wird. Mit unseren Besuchsdiensten und den monatlichen “Teestunden” versuchen die Ehrenamtler Verbindung zur Gemeinde zu halten. Zunehmend werden Fahrdienste erforderlich, die wir noch (!) selbst realisieren können.
Neu ist das Angebot eines internen Telefonkontakt-Dienstes für alleinstehende Erkrankte.

Elvira Steiner
Vorsitzende Elisabethkonferenz
Liebfrauen